Eltern Magazin #elterntakeover Unlust als Mutter

RECAP Lisa Opel's #elterntakeover zum Thema Mutter und (Un)Lust

Elternmagazin #elterntakeover pleasepinchmehard Mutter und Unlust

Mutter und Unlust: ein Thema, dass viele betrifft!

Im August 2022 hat Lisa Opel von pleasepinchmehard bei dem Eltern Magazin Format #elterntakeover teilgenommen um von ihrer Geschichte und ihren Erfahrungen mit dem Thema Unlust und Mutter sein zu erzählen.

Die Resonanz war überwältigend!

Viele Eltern haben gefragt, ob der Content (vor allem in den Instagram Stories) irgendwo noch mal zu sehen sein wird also gibt es hier, für euch, noch mal alle Infos und Slides.

Danke an das Eltern Magazin, dass so viele Mütter dabei sein konnten!

Eltern Magazin Posts & Content

Hättet ihr mir vor ein paar Jahren gesagt, dass ich eines Tages mit meinem Mann zusammen sitze und die Themen Scheidung, Paartherapie und mangelnde Intimität bespreche, hätte ich euch niemals geglaubt.

Aber das ist die Wahrheit.

Nachdem wir zwei Kinder (jetzt 6 und 4) bekommen haben, ging unsere Beziehung in einen Sturzflug. Ich hatte überhaupt kein Interesse mehr an Intimität im Schlafzimmer.

Ich wollte meinen Mann nicht berühren.

Ich wollte nicht, dass er mich berührt.

Ich wollte mich selbst nicht berühren.

Nachdem wir sieben Jahre lang alles ausprobiert hatten, von Spielzeug über Rollenspiele bis hin zu hedonistischen Partys, wollte ich plötzlich nichts anderes mehr, als mich abends zusammenzurollen, die ständige To-Do-Liste in meinem Kopf abschalten und meinen Körper für mich allein haben. Kennt ihr das?

Wie ging es weiter? An diesem Wochenende möchte ich euch erzählen, wie ich von Null auf eine liebevolle, erfüllte Beziehung umgestiegen bin (und sogar meinen Körper nach den Geburten wieder lieben gelernt habe). Wie ich wieder für mich Frau geworden bin.

Heute genieße ich die beste Kommunikation mit meinem Partner, die wir je hatten. Wir haben Spaß im Schlafzimmer, es ist intimer und verbindlicher geworden, und wir sind stolz auf die Qualität und nicht Quantität.

Begleitet mich dieses Wochenende, wenn ich euch mehr über meine Reise von lustlos zu lustvoll erzähle!

Yours truly,
Lisa

Warum ich hier bin? Nach dem Kinderkriegen habe ich meine Lust voll und ganz verloren. Plötzlich stand ich vor der Wahl, mich scheiden zu lassen, mich zu trennen oder die Sache selbst in die Hand zu nehmen und herauszufinden, wie ich meine Beziehung retten und vor allem meine Lust zurückgewinnen kann.

Mein Mann und ich haben zwei kleine Kinder, und für uns war das Eltern sein am Anfang ziemlich schwierig. Unser Sohn hatte gesundheitliche Probleme, und dann kam die Pandemie, und alles in allem wurden mein Mann und meine Beziehung so weit an den Rand gedrängt, dass wir anfingen zu streiten und über eine Trennung zu diskutieren. 

Wie sehr wünschte ich mir, jemand hätte mir früher gesagt, dass ich mich als Frau sowohl nicht vergessen wie auch neu entdecken muss und nicht nur Mutter sein.

Ich werde nie vergessen, wie mein Mann mich etwa ein Jahr nach der Geburt unseres zweiten Kindes berührte und küssen wollte, und ich spürte, wie mein ganzer Körper vor Entsetzen zurückwich.

Ein Gefühl von großer Traurigkeit und Verwirrung überkam mich. Das war nicht das, was ich fühlen wollte. Mein Mann war schockiert und verletzt, und ich fühlte mich völlig machtlos.

Also tat ich, was mir beigebracht worden war: Ich ging zu den Ärzten. Was taten sie? Sie untersuchten mein Blut, prüften auf Geburtstrauma, Hormonstörungen, Depression, Burnout, Beckenschmerzen, Scheidentrockenheit, Perimenopause und vieles mehr.

Es war ein Marathon der Sackgassen. Jeder Arzt bestätigte, dass ich topfit war. Doch als ich nach Hause kam, wurde ich von meinem Mann umarmt und geküsst und brach in Tränen aus. 

Und so beschloss ich, die Sache selbst in die Hand zu nehmen, ganz nach dem Motto “selbst ist die Frau”. Ich wusste, dass ich mein Leben grundlegend ändern musste. Ich hatte völlig aus den Augen verloren, wer ich war, so sehr war ich vom Muttersein eingenommen worden. 

Es war eine ziemlich lange Liste, die es abzuarbeiten galt um wieder auf die Beine zu kommen, wieder etwas zu fühlen. Aber es ändert sich nichts, wenn sich nichts ändert. Im Laufe einiger Monate merkte ich, wie sich unser aller Leben veränderte, desto mehr ich an meiner Glückseligkeit arbeitete.

Wo hat mich das alles hingeführt? Eigentlich hat es mich dazu gebracht, ein Buch zu schreiben. Nicht über meine Geschichte und meine Reise, sondern über meine Fantasien und Sehnsüchte. Am Sonntag lese ich euch gerne daraus was vor!

Morgen werde ich euch erzählen, wie ich es geschafft habe, meinen Kopf wieder mit  unanständigen Gedanken anstatt mit To-Do-Listen zu füllen!

💖 Wie hat sich euer Leben nach der Geburt eurer Kinder verändert? Findet ihr Zeit, um Frau und nicht nur Mutter zu sein? 

Yours truly,
Lisa

Wusstet ihr, dass das Gehirn unser größtes Sexualorgan ist? Ich wusste es nicht, bevor ich mit meinen verrückten Nachforschungen begann, warum ich kein Interesse daran hatte, mit meinem Mann körperlich zu werden.

Alles, was ich im Kopf hatte, waren endlose To-Do-Listen, welches Kind braucht wann was, Einkäufe, Arzttermine und und und… ihr wisst sicher alle, wovon ich spreche? Wann habe ich also aufgehört, an mich zu denken? Über mein Vergnügen? Über meine Bedürfnisse (geschweige denn meine Wünsche).

Mir wurde klar, dass eines der wichtigsten Dinge, die ich ändern musste, darin bestand, öfter an mich zu denken. ZUERST MEINE SAUERSTOFFMASKE AUFSETZEN! Und sanft und geduldig mit mir sein. Natürlich ging das nicht einfach mal so (und fällt mir oft im Alltag immer noch schwer!). Der mental workload fiel oft auf mich, da mein Mann gearbeitet hat. Obwohl er alles getan hat um mich zu unterstützen, lag ich oft Nachts wach mit tausend Gedanken und Listen im Kopf.

Als Erstes befreite ich meinen Geist von zu vielen Sorgen, Ängsten und Was-wäre-wenn-Fragen. Das war seit meiner Teenagerzeit eine schreckliche Angewohnheit, die sich mit der Ankunft der Kinder noch verschlimmert hatte. Ich beschloss, dass ich so viele Worst-Case-Szenarien durchgespielt hatte, dass es an der Zeit war, mein Gehirn ein wenig zu entspannen. Und wie? Ich begann, meinem Alltag zu entfliehen, indem ich wieder anfing zu lesen.

Und dann waren die “naughty” Gedanken dran. Wie ich es geschafft habe wieder den Garten der Lust in meinem Hirn neu zu bepflanzen erzähle ich euch morgen!

💖 Kennt ihr das Gefühl, ständig an all die Herausforderungen des Mutterseins zu denken? Wie schaltet ihr ab?

Yours truly,

Lisa

Als nächstes wusste ich, dass ich meinem Gehirn wieder Freude bereiten musste. Die Glückshormone hatten schon viel zu lange gefehlt. Also hörte ich mir unanständige Audio Geschichten an, sah mir Filme für Erwachsene an, las pikante Geschichten, ging zu Intimitäts Workshops und begann, einer Vielzahl von Künstlern, Influencern und Pädagogen in den sozialen Medien zu folgen, um den Garten der Lust in meinem Kopf wieder zu kultivieren und zu pflegen.

Wenn es dir schwerfällt, Raum für “sexy Gedanken” zu schaffen, dann hast du evtl. auch nicht die besten Intimität mit dir oder deinem Partner. Unsere Gedanken der Lust (egal ob sexuell oder nicht) sind entscheidend dafür, sodass wir Geist und Körper vor, während und nach dem Sex miteinander verbinden. Und ein verbundener Geist und Körper bereitet uns die meiste Freude!

Eine weitere nützliche Übung bestand darin, meine sexuelle Autobiografie zu schreiben. Ich nahm mir eine Stunde Zeit (ich weiß, eine ganze Stunde, um mich auf mich selbst und mein Vergnügen zu konzentrieren!) und schrieb auf, was mir in meinen vergangenen Beziehungen gefallen hatte, was mir nicht gefiel, und daraus entwickelte ich in Windeseile, was ich für meine Zukunft wollte.

Das brachte mich auf einige Fantasien und Dinge, die ich ausprobieren wollte, und plötzlich hatte ich Appetit bekommen. Während ich also das Kinderzimmer aufräumte, freute ich mich auf den Abend mit meinem Mann. Ein kleiner Funke begann, sich in ein Feuer zu verwandeln. Stück für Stück. Schritt für Schritt. Erstmal nur im Kopf!

Es gab auch viele Gefühle der Scham, des Grolls und des Unbehagens in Bezug auf meinen Körper und meine Sexualität. Aber von meinen körperlichen Veränderungen erzähle ich euch heute noch. Denn Kopf und Körper sollten zusammenarbeiten!

Ich erzähle euch heute in den Stories auch noch mehr!

💖 Habt ihr schon mal Hilfsmittel wie Filme, Literatur etc. genutzt um auf heiße Gedanken zu kommen? Hilft es? (Hier sind ein paar Ressourcen dazu)

Yours truly,
Lisa

Da mein Geist mir nun erlaubte, etwas anderes zu fühlen als die Routine des Mutterseins, wandte ich meine Aufmerksamkeit meinem Körper zu. Und es war der schwierigste Blick in den Spiegel überhaupt.

Während beider Schwangerschaften hatte ich viel zugenommen. Außerdem hatte ich meinen Körper ganz meinen Kindern überlassen. Ich habe lange Zeit gestillt und meine Kinder die meiste Zeit getragen. Es gab kaum eine Zeit, in der ich kein Kind an mir trug. Obwohl ich diese Bindung unglaublich genoss, merkte ich, dass ich am Ende des Tages erschöpft manchmal gar wütend wurde. TOUCHED OUT! Ich sehnte mich danach, meinen Körper für mich allein zu haben. Es fühlte sich auch alles anders an…

Eines Abends, als die Kinder schon schliefen und mein Mann nicht da war, zog ich mich aus und betrachtete mich im Spiegel. Meine Brüste waren nicht mehr so wie früher, mein Bauch war faltig und gedehnt, meine Augen sahen müde aus, meinen Oberschenkeln fehlten Muskeln… und und und. Ich weinte. Ich weinte eine ganze Menge. Es fühlte sich wirklich gut an alles mal raus zu lassen. Und dann schaute ich wieder in den Spiegel. Und ich begann, meinen Bauch zu streicheln, meine Brüste, meinen schlaffen Po. Dieser Körper hatte mir meine Kinder geschenkt, und jetzt hasste ich ihn.

Ich beschloss auf der Stelle, dass ich mich nicht mehr so fühlen wollte. Ich wollte wieder dieses Prickeln, die Schmetterlinge. Früher hatte ich mich attraktiv gefühlt, hab tolle Sachen getragen. Plötzlich waren es nur noch “funktionale” Klamotten. Zu sehr hatte ich Angst, als schlechte Mutter da zu stehen in einer kurzen Hose oder Spitzen-Body.

Was ich gemacht habe um meinen Körper zu lieben und mein Selbstbewusstsein wieder zu bekommen in Teil 2 dieses Posts!

💖 Wie fühlt ihr euch in eurem postpartalen Körper? 

Yours truly,
Lisa

Und so stand ich an einem anderen Abend wieder nackt da, holte etwas Körperöl heraus und begann mich zu massieren. Ich fühlte mich überhaupt nicht begehrenswert sondern albern und verletzlich und ich schämte mich. Aber ich begann, eine Lustkarte (pleasure map) meines (neuen) Körpers nach der Geburt zu erstellen.

Meine Brüste mochten es überhaupt nicht, berührt zu werden, aber ich entdeckte andere erogene Zonen. Und am Ende der Massage hatte ich Musik laufen und erlaubte meinem Körper, loszulassen, nicht mehr so steif zu sein und mich endlich zu entspannen. Es war berauschend!

Und jetzt? Ich liebe meinen Körper mit all seinen wackeligen Teilen. Ich habe mich von Kleidern getrennt, die mich unglücklich gemacht haben. Ich sage meinem Mann, wenn ich an einer bestimmten Stelle nicht berührt werden möchte (meistens, wenn ich meinen Eisprung habe), und ich habe endlich wieder entdeckt, wie es sich anfühlt, Freude mit meinem Körper zu empfinden, und zwar durch ganz alltägliche Dinge wie ein bisschen laufen, tanzen oder sinnliche Fotos machen (nur für mich). Mütter dürfen Freude empfinden. Mütter dürfen begehrenswert sein.

Ich habe auch an vielen Körper Problemen gearbeitet, die aus meiner Kindheit mit falschen Rollenmodellen in den Medien herrühren. Das ganze Konzept “your body bounces back” (sprich wir sehen nach der Geburt wieder so aus wie davor) ist überholt. Es ist oft schwierig sich an seinen neuen Körper zu gewöhnen oder aber auch was daran zu ändern. Du bist eine gute Mutter, unabhängig von deiner Kleidergröße. Wenn du etwas ändern willst, dann ändere es für dich selbst! Ich? Ich akzeptiere meinen Körper so wie er ist: an guten und an schlechten Tagen.

In meinen Stories teile ich gleich noch mehr wertvolle Übungen und Ideen!

💖 Was liebt ihr an euren Körpern?

Yours truly,
Lisa

Samstagabend! Für die meisten von uns Müttern bedeutet das nichts. Aber lasst mich euch erzählen, was ich vor ein paar Jahren an einem Samstagabend getan habe: Ich beschloss, mein Vergnügen (die Frau in mir!) wiederzuentdecken.

Genau das. Zuerst nahm ich einen Spiegel und betrachtete mich dort unten. Hatte ich mir jemals vorher meinen Intimbereich wirklich angesehen? 

Dann begann ich, mich wieder zu berühren. Es fühlte sich seltsam und überhaupt nicht toll an. Ich fühlte fast nichts. Und ich merkte wieder, dass ich mit meinen Gedanken ganz woanders war. Also schnappte ich mir etwas Gleitmittel und legte eine erotische Audio Geschichte auf. Langsam entspannte ich mich, und damit begann ich, mich zu berühren. Und langsam, sehr langsam, entdeckte ich wieder meine Lust AN MEINEM KÖRPER!

Vor einiger Zeit begann ich mit einem Tagebuch der Lust (oder einer Feuer/Eis-Liste). Ich schrieb jedes Mal auf, wenn ich an etwas dachte oder etwas fühlte, das mich erregte. Das Muster war kristallklar. Ich bin ein KOGNITIVER TYP, was bedeutet, dass mich Fantasien, Vorstellungskraft, visuelles Vergnügen und intellektuelle Vorstellungen von Sexualität erregen. (Hier geht es zu einem Artikel inkl. Fragebogen ausschließlich über die weibliche Lust).

Außerdem begann ich zu verstehen, was mich anmacht: ich brauche die Erregung meiner Sinne. Geschmäcker, Berührungen, Musik… Zusammen mit ein wenig “Kopfkino” wurde mir plötzlich bewusst, was mir Spaß macht! 

Ich begann auch zu verstehen, dass mein Mangel an Lust nichts mit meinem Partner zu tun hatte, sondern mit dem Druck, den ich auf mich selbst ausübte und wie ich mir verbot, glücklich zu sein, bis alle Aufgaben erledigt und alle Listen abgehakt waren. Der Druck, die perfekte Mutter und Ehefrau zu sein, machte mich nur noch unglücklich: eine lähmende Spirale.

Damit habe ich aufgehört. Ich versuche meinen Körper wieder für mehr als nur aufräumen und Einkauf tragen zu nutzen. Die Glückshormone sind wieder da. Und natürlich war es nicht einfach, diesen Cycle zu brechen, aber von nichts kommt nichts.

💖 Kennt ihr diesen Druck? Wie bekommt ihr Lust?

Yours truly,
Lisa

Mein Mann und ich hätten uns fast scheiden lassen. Wir sagten schreckliche Dinge zueinander. Und doch wollten wir die ganze Zeit, tief im Inneren, eine Lösung finden. Für ihn war es genauso schwierig wie für mich. Die ständige Ablehnung, der Mangel an Intimität, die emotionale Trennung.

Eines Abends, als wir uns schweigend auf die Couch gesetzt und eine Serie geschaut hatten, wurde uns klar, dass wir etwas ändern mussten. Ich brach in Tränen aus. Wir verbrachten den Abend damit, um unsere Beziehung zu trauern. Wie viel sich verändert hatte. Nein – wir haben keine Kerze angezündet und getrauert, aber wir haben Sushi bestellt und ein schwieriges Gespräch über unsere Wünsche, Bedürfnisse und Missverständnisse geführt.

Obwohl wir schon seit sieben Jahren zusammen waren, bevor wir Eltern wurden, war das immer selbstverständlich gewesen. Und jetzt – so schien es – mussten wir aktiv daran arbeiten. Beziehungen verändern sich. Menschen verändern sich. Aber wir wollen unsere “life story” zusammen. Was haben wir verändert?

  • Wir beschlossen, die Aufgaben im Haus mehr zu teilen.
  • Uns ein bisschen mehr zu umarmen und zu küssen.
  • Uns Zeit zu nehmen, einander wirklich zuzuhören und zu fragen, wie es dem anderen geht.
  • Regelmäßige gemeinsame Abende, ohne die Kinder zu planen
  • Unser Verständnis von S*x wieder erweitern: neue Dinge einbauen.
  • Zu beliebigen Zeiten zusammen zu tanzen.

Indem wir Dinge in unserer emotionalen Beziehung veränderten, konnte ich mich weniger als Versager fühlen. Unsere emotionale Bindung wurde wieder stärker.

Als nächstes sprachen wir über Fantasien. Wir schrieben einige auf, steckten sie in einen Hut und zogen jeweils eine heraus, um über sie zu sprechen. Oh, welche Möglichkeiten sich da auftaten! Wir haben begonnen, mehr Spielzeug zu benutzen, den Körper des anderen wieder zu entdecken, Grenzen zu setzen, wann wir für körperliche Beziehungen zur Verfügung stehen, nackt zu kuscheln, unsere Sinne füreinander zu wecken, indem wir uns gegenseitig riechen, berühren, uns unanständige Geschichten vorlesen, freche Videos zusammen anschauen und vieles mehr.

Indem wir auf den Reset-Knopf drückten und aus der Routine des Alltags rausgebrochen sind, wurden wir plötzlich kreativ und entdeckten eine neue Seite unserer Beziehung wieder. Auch mein Mann hat sich neu orientiert und evaluiert wo er mir noch mehr unter die Arme greifen kann. Wir haben aufgehört von “Ich mach dies und du machst das” zu sprechen und haben gefragt: “Wie können wir unser Familienleben für alle besser gestalten?”

Und ich sage nicht, dass es perfekt ist. Die Ablehnung kommt oft noch vor. Der Stress, die Phasen … Aber jetzt sprechen wir darüber, wie wir eine glückliche Beziehung beibehalten wollen und können. Wir sprechen über unsere Bedürfnisse.

Es gibt so viele Möglichkeiten, eine glückliche Beziehung zu führen (auch unkonventionelle Wege wie Polyamorie oder offene Beziehungen). 

Wir sind für unser eigenes Glück verantwortlich! 

Wenn ihr also nicht glücklich seid, ändert etwas!

Sei heute Abend um 20:00 Uhr MESZ live auf Instagram dabei! Ich möchte eure Fragen und eure Erfahrungen als Mütter und sexuelle Wesen hören und mich mit euch austauschen.

💖 Wie geht es euch in eurer Beziehungen? Redet ihr darüber?

Yours truly,
Lisa

IG Stories zum Thema Mutter & Unlust
Siehe alle Instagram Stories vom Eltern Magazin #elterntakeover als Video hier.

Mutter & Unlust - IG live

inklusive live Lesung!

Vielen Dank, dass ihr heute Abend dabei wart! Es hat mir wieder einmal gezeigt, dass es zwar schwierig ist, über dieses Thema zu sprechen, aber umso wichtiger.

Ich bin dankbar, dass ihr euch entschlossen habt, eure Geschichten und Erlebnisse mit mir zu teilen, und ich werde weiterhin darüber sprechen, um allen eine Stimme zu geben!

Mutter zu sein ist das Schwierigste, was ich je gemacht habe. Und ich liebe es. Aber ich weiß jetzt, dass ich mich als Frau niemals aufgeben oder verlieren darf. Dass ich jetzt mehr denn je an meiner Beziehung arbeiten muss.

Wenn ich mit mir und meiner Beziehung zufrieden bin, kann ich eine bessere Mutter für meine Kinder sein.

💖 Bleibt Euch selbst treu.

Yours truly,
Lisa

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