Ich hab Lust auf... Praktiken sortieren | Lisa Opel
Interaktive Liste

Ich hab Lust auf vielleicht

Ein kleiner, ziemlich ehrlicher Praxis-Kompass für Neugier, Grenzen, Fantasien und alles, was reizt, aber noch Sprache und Sicherheit braucht.

Du kannst alles markieren, was dich reizt, irritiert, kalt lässt oder klar raus ist. Fantasien müssen nie ausgeübt oder geteilt werden. Neugier ist erst einmal nur Information.

Alles, was du einträgst, bleibt in deinem Browser. Keine Anmeldung, kein Upload. Du kannst deine Liste am Ende drucken oder als Textdatei herunterladen.
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Erst sortieren. Dann vielleicht sprechen. Dann vielleicht handeln.

Diese Liste ist kein To-do-Zettel für Sex. Sie ist ein Wörterbuch. Manche Dinge sind Fantasie, manche sind Gesprächsstoff, manche sind ein klares Nein, manche sind nur mit viel Vertrauen, Erfahrung und Vorbereitung interessant.

Fantasie ist kein Vertrag

Du darfst etwas heiß finden und es trotzdem nie machen wollen. Du darfst etwas erzählen und später zurücknehmen. Du darfst neugierig sein, ohne dich zu beweisen.

Wunsch ist kein Anspruch

Wenn du etwas mit einer anderen Person teilst, bleibt es eine Einladung zum Gespräch. Kein Druck, keine Pflicht, kein heimliches „wenn du mich liebst, dann...“.

Vielleicht ist wertvoll

Die spannendste Kategorie ist oft nicht Ja oder Nein, sondern „unter welchen Bedingungen?“. Genau dort wohnen Sprache, Vertrauen und gute Absprachen.

Safety ist sexy

RACK, SSC, Konsens, Check-ins, Stoppsignale und Nachsorge machen Spiel nicht kleiner. Sie machen es haltbarer, ehrlicher und meistens viel freier.

Ampel-Idee: Ja = reizt mich. Vielleicht = kommt auf Kontext an. Privat = darf Fantasie bleiben. Nein = gerade nicht oder grundsätzlich nicht.
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Die große Praktiken-Liste

Von zart bis wild, von Sprache bis Kink, von Solo bis Gruppe und von Fantasie bis Beziehungsform: Klick dich durch, ohne dich zu stressen. Es geht nicht darum, möglichst viel anzukreuzen, sondern ehrlich zu spüren, was gerade passt.

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Wenn aus Fantasie echtes Spiel wird

Die Kurzfassung: Alles ist freiwillig, informiert, nüchtern genug entschieden, jederzeit stoppbar und nachbesprechbar. Besonders bei Kink, Schmerz, Macht, Atem, Tabu, Gruppen und öffentlichen Settings braucht es mehr Vorbereitung als „wird schon“.

SSC

Safe, Sane, Consensual: sicher, mit klarem Kopf, einvernehmlich. Hilfreich als Sicherheitsrahmen, besonders für Einsteiger:innen.

RACK

Risk Aware Consensual Kink: Risiken werden benannt, verstanden und bewusst getragen. Nicht alles wird „safe“, nur weil alle Ja sagen.

Konsens

Ein Ja muss konkret, freiwillig, reversibel und informiert sein. Schweigen, Druck, Überredung oder Angst sind kein Konsens.

Hinweis: Atemreduktion, Würgen, starke Schmerzen, Strom, Fesseln, Drogen/Alkohol, Outdoor/Public Play und intensive Machtspiele können echte Risiken haben. Bitte nicht improvisieren, wenn Wissen, Vertrauen oder Notfallplan fehlen.

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Was macht mich neugierig?

Hier wird aus der Liste deine Sprache. Es reicht völlig, wenn du erstmal Stimmungen findest, statt direkt konkrete Szenen zu planen.

AMeine Ja-Spur
Welche Themen, Praktiken oder Gefühle ziehen dich an?
BMeine Vielleicht-Bedingungen
Was müsste stimmen, damit ein Vielleicht interessant und sicher wird?
CMeine privaten Fantasien
Was darf einfach Kopfkino bleiben, ohne Begründung?
DMeine klaren Grenzen
Nein ist ein vollständiger Satz. Auch wenn es früher mal ein Ja war.
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Deine Liste zum Mitnehmen

Bau dir eine Zusammenfassung aus deinen Markierungen und Notizen. Danach kannst du sie drucken oder als Textdatei herunterladen.

Noch keine Auswertung

Füll ein paar Praktiken aus und klick dann auf „Auswertung bauen“.

Diese Seite ersetzt keine Beratung, Sexualtherapie oder medizinische Information. Sie ist ein Reflexions-Tool für Erwachsene und setzt Freiwilligkeit, Konsens und Verantwortlichkeit voraus.

Lisa Opel | PLEASEPINCHMEHARD | Ich hab Lust auf...
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